Intensified Density — Kleinmaßstäbliche Nachverdichtung in modularer Bauweise

Intensified Density untersucht die Möglichkeiten einer realisierbaren, finanzierbaren und ökologischen kleinmaßstäblichen Nachverdichtung.

Intensified Density will brachliegendes Bauland aktivieren und zu Visionen für kontextuell verankerte, zukunftsweisende dichtere kleinmaßstäbliche Wohnformen inspirieren.

Intensified Density erprobt eine modulare, jedoch bedarfsorientierte Bauweise in Form eines Pilotprojektes, das sich an ganz konkrete kontextuelle Vorgaben anpassen kann.

Intensified Density erforscht wie neue Strukturen an bestehende, technische und sozialen Infrastrukturen andocken und so deren Potentiale aktivieren und weiterentwickeln können.

Intensified Density ist methodisch als Practice-Based Research Projekt angelegt, das den architektonischen Entwurfsprozess in den Mittelpunkt stellt.

Im Rahmen des Forschungsprogrammes „Stadt der Zukunft“ wollen wir mit unserem Projekt Intensified Density untersuchen ob eine kleinmaßstäbliche Verdichtungsstrategie für die Vorstädte/Zwischenstädte mittels einer modularen Bauweise, bei Nutzung von vorhandener Infrastruktur auf Restgrundstücken, eine konkurrenzfähige Alternative sowohl zu den sich ausbreitenden Einfamilienhaussiedlungen als auch zu Großprojekten, die unter dem Einsatz technologischer Maßnahmen eine ökologisch nachhaltige Architektur und Stadtplanung versprechen, darstellen kann. Intensified Density reagiert damit auf die immer weiter fortschreitende Zersiedelung, der es laut der Österreichischen Raumordnungskonferenz schon seit Ende der 1990er Jahre entgegenzusteuern gilt.

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SYMPOSIUM: INTENSIFIED DENSITY

12. Oktober 2017

Ort

HDA Graz

TeilnehmerInnen

Aglaée Degros (urban designer, Brussels/TU Graz)
Marianne Skjulhaug (architect, urban planner, Oslo School of Architecure and Design)
Matthew Griffin (architect/Berlin)
Sophie Wolfrum (urban planner/TU München)
Bernd Vlay (architect/Wien)

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